Gemeinwesenorientierte Ergotherapie

  • … basiert auf der Annahme, dass Möglichkeiten zur bedeutungsvollen Betätigung Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit haben (können)
  • …fokussiert anstelle der uns vertrauten Handlungsachse Krankheit/Behinderung – Gesundheit die uns noch ungewohnte Handlungsachse Exklusion – Inklusion, d.h. die Wahrnehmung und Sensibilisierung für Ausgrenzungsmechanismen und die Stärkung von Gemeinschaftsprozessen
  • … sieht Gesundheit als Frage der gesellschaftlichen Teilhabechancen (Bürgerbeteiligung) und damit der Gerechtigkeit
  • … befasst sich mit der kollektiven Dimension von Betätigung, also mit der Frage nach gemeinschaftlichen Betätigungen (z.B. gemeinsame Kochabende, Stadtteilfeste,Kunst-, Bewegungs-, Tanz-, Musikprojekte…)
  • … schreibt dem sozioökonomischen Kontext von Betätigung besondere Bedeutung zu (d.h. sie fordert eine sozialpolitische Auseinandersetzung mit Betätigung und die Übernahme von politischer Verantwortung in der Ergotherapie)
  • … betont die Schnittstellenfunktion der Ergotherapie zwischen Gesundheits- und Sozialbereich
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